Vertrauensindex

Deutsche setzen auf neue Energien

Keine Branche genießt in Deutschland so wenig Vertrauen wie die Energiewirtschaft: Das zeigt der Vertrauensindex, den WirtschaftsWoche, der PR-Agentur-Verband GPRA und der Meinungsforscher TNS Emnid regelmäßig ermitteln und der neben den Branchen auch das Klima am Arbeitsplatz untersucht.

56 Prozent der 30- bis 39-Jährigen halten E.On für den glaubwürdigsten Energiekonzern in Deutschland, gefolgt von Flexastrom mit 55 Prozent. Yello Strom schafft es in dieser Altersgruppe mit 53 Prozent auf Platz drei. Bei den 40- bis 49-Jährigen erreichen dagegen nur zwei Energieversorger Vertrauenswerte über 50 Prozent: EWE mit 56 Prozent und RWE mit 53 Prozent.

23 Prozent der Befragten mit Universitätsabschluss halten Atomstrom auch weiterhin für einen wichtigen Energieträger der Zukunft. Die erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind und Wasser erreichen allerdings eine Zustimmung von mehr als 90 Prozent. Auffallend: Mit steigendem Bildungsniveau, wächst auch das Vertrauen in die Kernenergie.

71 Prozent der Deutschen halten Biomasse für geeignet, um daraus in der Zukunft zu erzeugen. Während unter den Ostdeutschendas nur 66 Prozent so sehen, sind es im Westen 75 Prozent – trotz der Gefahr, dass der Trend zu Energie aus Biomasse weltweit zu Hunger führen kann.

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